Logo

Aktuell
Die Kampagne
Schlusspublikation
Kurzbeschrieb
Konzept
Fotos
Medienmitteilung
Medienspiegel
Logos
Unterstützungskomitee
Aktivitäten Schweiz
Aktivitäten Europa
Links
Literaturtipps
Kontakt/ Impressum
Newsletter

DE | FR | IT | RM

Stopit

Videoclip "Même Sang"

Brandhärd & Mamoney
( Rapper aus Basel und Kamerun gegen Rassismus.)

Toti diferiti – toti egali

Trickfilm aus Moldavien


Alle anders – alle gleich: Die Jugend engagiert sich in 130 Projekten für Vielfalt, Menschenrechte und Partizipation

Die schweizerischen Aktivitäten im Rahmen der Europaratskampagne «alle anders –alle gleich» sind in Bern mit einer Schlussveranstaltung offiziell beendet worden. In insgesamt 130 Projekten engagierten sich junge Menschen für Vielfalt, Menschenrechte und Partizipation. Der Schlusspunkt am Tag der Menschenrechte vermittelte einen Überblick über die vielfältigen Aktivitäten, die Ergebnisse und Wirkungen der Kampagne in der Schweiz, sowie die Notwendigkeit eines andauernden Engagements für Vielfalt, Menschenrechte und Toleranz.

Yves Rossier, Direktor des Bundesamtes für Sozialversicherungen eröffnete undmoderierte die Schlussveranstaltung und betonte die positive Kraft der Jugend, diesich für gelebte Vielfalt und Chancengleichheit im Rahmen der Kampagne einsetzte.Er unterstrich, dass Vielfalt Bestandteil einer Demokratie ist und eine grosseBereicherung für das kulturelle und gesellschaftliche Leben darstellt, gleichzeitig aberauch eine ständige Herausforderung für das alltägliche Zusammenleben ist.Im Namen des Unterstützungskomitees der Kampagne wies Nationalrätin BrigittaGadient auf die Notwendigkeit von Begegnungen und Austauschmöglichkeitenzwischen Menschen unterschiedlicher Kulturen hin, damit aus Fremdem Vertrauteswird und aus Vorurteilen Verständnis wächst. Guy-Michel Brandtner vom Direktoratdes Europarats für Jugend und Sport, berichtete über die Aktivitäten der Kampagneauf Europaratsebene, an der sich insgesamt 43 Länder beteiligten. Der offizielle Teilwurde mit kabarettistischen Einlagen des Duos „Schön&gut“ und Darbietungen auseinzelnen Projekten umrahmt. Unter anderem präsentierte die Stiftung gegenRassismus die besten Kinospots ihres nationalen Wettbewerbs „Spot it! Stop it!“.

Insgesamt wurde nach über anderthalb Jahren Kampagne alle anders – alle gleichein sehr positives Fazit gezogen: Die Themen Vielfalt, Menschenrechte undPartizipation wurden in über 130 kleineren und grösseren Projekten aufunterschiedliche Weise umgesetzt. Grosse Festivals trugen zur besseren2/2Wahrnehmung in der Öffentlichkeit bei. Im Rahmen von Workshops wurdenzahlreiche Jugendarbeitende und Interessierte geschult.

Nicht enden soll mit dem Abschluss der Kampagne der Einsatz für Vielfalt,Menschenrechte und Toleranz. Es geht vielmehr um die Weiterführung vonProzessen, die immer wieder weitergedacht, neu eingefordert und mit innovativenAnsätzen verwirklicht werden müssen. Dazu will auch die Schlusspublikation “alleanders – alle gleich zum dran bleiben“ anregen.

Bundesamt für Sozialversicherungen
Presse- und Informationsdienst

Auskünfte

Thomas Vollmer, Bereich Kinder-, Jugend- und Altersfragen, BSV,Tel. 031 323 82 58

Michele Galizia, Fachstelle für Rassismusbekämpfung, GS EDI,Tel. 031 324 10 33

Simone Stirnimann, Kampagnenkoordination, Projekteiterin SozialundBildungspolitik SAJV, Tel. 079 791 85 74


Download der Schlusspublikation als PDF (2MB)

Download der Schlusspublikation als PDF (1MB)

Alle anders – alle gleich: Europarats-kampagne startet am 2. Juni 2006

Die Jugendkampagne alle anders-alle gleich des Europarats findet von Juni 2006 bis Dezember 2007 statt. Sie setzt sich für gelebte Vielfalt und Gleichberechtigung, für die Menschenrechte und die Partizipation der Jugendlichen am gesellschaftlichen und politischen Leben ein. In der Schweiz wird die Kampagne vom Bund gemeinsam mit der offenen Jugendarbeit und den Jugendorganisationen getragen. Umgesetzt wird die Kampagne, indem möglichst viele Jugendliche in lokalen oder regionalen Projekten die Anliegen der Kampagne erlebbar machen.

Am 2. Juni wird die Kampagne alle anders-alle gleich in der Schweiz zeitgleich am Imagine Festival gegen Rassismus in Basel und mit der Aktion Kick Racism an den Footbag-Europameisterschaften in Lausanne eröffnet. Alle Trägerschaften von Projekten, die sich der Kampagne anschliessen möchten, sind aufgerufen, sich bei der Kampagnenkoordination zu melden. Angestrebt wird eine Vielzahl von lokalen, kantonalen und nationalen Aktivitäten, die durch die Kampagnenträgerschaft vernetzt und gefördert werden. Damit vereinen sich die Aktionen und Projekte zu einer bunten, provokativen und vielfältigen Kampagne. Jugendliche werden gemeinsam nach konstruktiven Lösungen suchen, um Diskriminierungen vorzubeugen. Sie sind aufgerufen, eine vielfältige Gesellschaft mitzugestalten, in der die Menschenrechte Aller respektiert werden: Schweizer, Ausländerinnen, junge und alte Menschen, Menschen mit Behinderungen, Frauen, Männer, Muslime, Christinnen, Homosexuelle.

Unter der Federführung des Bundesamtes für Sozialversicherungen (BSV) werden die Aktivitäten inhaltlich und teilweise auch finanziell von zahlreichen Bundesstellen unterstützt. Die operative Begleitung der Kampagne wird von INFOKLICK.CH – Kinder- und Jugendförderung Schweiz und der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände (SAJV) gesichert.

Gelebte Vielfalt ist keine Selbstverständlichkeit. Die Spielregeln müssen immer wieder neu ausgehandelt werden. Es braucht dazu den politischen Willen und konkrete Taten. Die vergleichsweise erfolgreiche Integration der Migrantinnen und Migranten zeugt davon. Die neuste Sozialhilfestatistik und die jüngsten Auswertungen der PISA-Studie zeichnen jedoch ein beunruhigendes Bild der Schwierigkeiten, mit denen Jugendliche, besonders auch ausländische Jugendliche, konfrontiert sind. Ihre gleichberechtigte Teilhabe an der Gesellschaft hat sich in den letzten Jahren erschwert: Mangelnde Ausbildung, Arbeitslosigkeit und Armut betreffen sie überproportional. Integration verlangt die aktive Beteiligung aller, auch der jungen Migrantinnen und Migranten. Sie setzt aber die Öffnung der Gesellschaft und den Abbau diskriminierender Rahmenbedingungen voraus. Politik und Zivilgesellschaft, Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertreter sind alle gefordert, sich gemeinsam für die Vielfalt und die Menschrechte sowie gegen die Diskriminierung einzusetzen.

Wohin können sich Interessierte wenden?

INFOKLICK.CH, Kinder- und Jugendförderung Schweiz
Sandstrasse 5, 3302 Moosseedorf
Telefon: 031 850 10 90, Fax: 031 850 10 21
Email: welcome@infoklick.ch / Web: www.infoklick.ch

Schweizerische Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände SAJV
Gerechtigkeitsgasse 12, Postfach, 3000 Bern 8
Telefon: 031 326 29 29 / Fax: 031 326 29 30
Email: info@sajv.ch / Web: www.sajv.ch

Homepage der Kampagne in der Schweiz:
www.alleanders-allegleich.ch / www.tousdifferents-tousegaux.ch
www.tuttidiversi-tuttiuguali.ch / www.tutsdifferents-tutseguals.ch

Homepage der Europaratskampagne:
alldifferent-allequal.info

Bundesamt für Sozialversicherungen
Informationsdienst

Auskunft:

031 322 90 98, Annette Leimer Bakkers,
Bereich Kinder-, Jugend- und Altersfragen, BSV
078 666 02 59, Julien Jaeckle, SAJV

Download Medienmitteilungen

Spot It! Stop it! / GRA (Stiftung gegen Rassismus und Antisemitismus)

Weitere Medienmitteilungen des BSV sowie weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.bsv.admin.ch

 


www.infoklick.ch
Zum Seitenanfang