Interkulturelle Kreative Sommerwochen
Das Projekt Interkulturelle Kreative Sommerwochen (IKS) ist ein Ferienangebot für Kinder und Jugendliche in Bosnien-Herzegowina, welches im Rahmen eines interkulturellen Austauschs eine kreative und aktive Freizeitgestaltung verfolgt. Junge Erwachsene aus Mitteleuropa – primär aus der Schweiz – treffen sich mit Jugendlichen und Kindern in Bosnien-Herzegowina, um gemeinsam ein Programm zu erarbeiten. Die leitenden Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus Mitteleuropa arbeiten ehrenamtlich. Viele befinden sich in einer pädagogischen Ausbildung, ihr Engagement wird deshalb häufig von ihren Schulen (pädagogische Hochschulen Zürich und Zentralschweiz, Hochschule für Gestaltung und Kunst Zürich) als Praktikum anerkannt. Die bosnischen Jugendlichen werden durch die Schülerräte, die einzigen ethnisch gemischten Institutionen auf Schulebene, gewonnen.
Die IKS wurden zum ersten Mal im Jahr 2002 durchgeführt. Seither haben jeden Sommer und ein paar Mal auch im Winter junge Erwachsene aus Mitteleuropa mit Jugendlichen und Kindern in Bosnien-Herzegowina in einem lebendigen Miteinander kreative Aktivitäten durchgeführt. Das Projekt hat sehr grossen Anklang gefunden und wächst stetig. Um die Kontinuität zu gewährleisten und erarbeitetes Know-how nicht zu verlieren, hat sich im Sommer 2006 aus ehemaligen und aktuellen Teilnehmenden der überparteiliche und konfessionslose Verein idemo konstituiert, welcher das Projekt koordiniert und finanziert.
Seit Beginn werden die IKS in Kooperation mit der bosnischen Non-Profit-Organisation Narko-Ne mit Sitz in Sarajevo durchgeführt. Narko-Ne wurde im Jahr 2000 von der katholischen Schweizer Schwester Madeleine Schildknecht gegründet und ist hauptsächlich in der Suchtprävention tätig. Eine wichtige Rolle kommt auch den bosnischen Gemeinden zu, auf deren Wunsch wir tätig sind und die uns logistisch unterstützen.
Kontakt: info@verein-idemo.ch
Weitere Informationen: www.verein-idemo.ch www.narkone.org
zämu gwinnu – ein Fussballturnier gegen Rassismus
Mit dem Projekt „zämu gwinnu – ein Fussballturnier gegen Rassismu“ wollen wir einerseits den Schwung der WM 06 nutzen anderseits auch der Forderung von Staatsrat Fournier nachkommen. Am 13. Dezember 05 sandte Staatsrat Fournier ein Schreiben an alle Präsidentinnen und Präsidenten der Walliser Gemeinden und forderte sie auf, sich aktiv in der Politik für Integration zu beteiligen. Als Projektteam bestehend aus dem FC-Steg, den Jugendarbeitsstellen im Oberwallis und dem Forum Migration nehmen wir diesen Auftrag entgegen und organisieren am Samstag, 9. Juni 2007 „zämu gwinnu – ein Fussballturnier gegen Rassismus“ auf dem Fussballplatz in Steg.
Kontakt: Jugendarbeitsstelle Bezirk Leuk 027 474 97 38 079 225 89 03 jastleuk(at)rhone.ch www.zämugwinnu.ch
Sehen Sie hier Fotos zum Anlass
Ausstellung „Knigge der Weltreligionen“
Die Ausstellung zeigt vom 1. – 8. September 2007 begehbare Modelle von Versammlungsräumen der fünf Weltreligionen. Damit soll vermittelt werden, was die religiösen Räume beinhalten und was wir beim Besuch beachten sollen. Wie müssen wir uns verhalten, dass die Gefühle der Gläubigen nicht verletzt werden? Dabei gibt es durchaus Gemeinsamkeiten, was als höflich angesehen wird und was nicht. Jede Religion wird zusätzlich auf Informationstafeln erklärt. Dank vieler anschaulicher Gegenstände ist die Ausstellung auch gut für Kinder ab 12 Jahren und Jugendliche geeignet. Die Ausstellung kann auch ausgeliehen werden (www.manava.ch).
Kontakt: Offene Kirche St. Gallen Böcklinstr. 2 9000 St. Gallen
Stark ohne Gewalt
Wir wollen im Kanton Glarus Zeichen setzen, dass Gewalt und Rassismus in unserer Gesellschaft nicht akzeptiert werden. Die Zivilcourage soll ange-regt und auch die nötigen Fähigkeiten sollen vermittelt werden, damit so-wohl Jugendliche wie auch Erwachsene in Situationen, in denen Gewalt oder Rassismus sichtbar wird, hilfreich eingreifen können und wollen. Die-ses Ziel wollen wir mit einer breit angelegten Sensibilisierungskampagne und anschliessender Präventionskampagne in Form von 14 Teilprojekten erreichen.
Kontakt: Vereinigung Projektausschuss Stark ohne Gewalt Syten 8783 Linthal Irena.zweifel(at)redcross.ch
Workshop "Was tun gegen Diskriminierung in Schulen?"
Die Union der Schülerorganisationen CH/FL USO veranstaltet vom 08.- 10. März 2007 in Genf einen Workshop zum Thema „Was tun gegen Diskriminierung in der Schule?“. In einem ersten Teil des Workshops erhalten Schüler/innen der Mittelschule die Möglichkeit anhand professioneller Betreuung verschiedene Formen der Diskriminierung in der Schule kennenzulernen. In einem zweiten Teil der Veranstaltung steht die Frage im Zentrum, welche Handlungsmöglichkeiten die Schüler/innen selbst bezüglich verschiedener Formen von Diskriminierung haben. Am Ende der Veranstaltung findet in der Genfer Innenstadt eine grosse Aktion statt, die zum Ziel hat, die Bevölkerung über das Thema "Diskriminierung in der Schule" zu informieren. Der Workshop wird im Rahmen der Jugendkampagne des Europarates "alle anders - alle gleich" durchgeführt.
Kontakt: Union der Schülerorganisationen CH/FL Laupenstr. 2 3000 Bern luca(at)uso.ch
Von Mensch zu Mensch
Das Institut für Vorschule-Unterstufe Solothurn der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) bietet im Sommer 2006 ein sechswöchiges Praktikum zum Thema "Dem Mensch als Mensch begegnen" an. Das Projekt wird dabei vom Internationalen Bildungszentrum Scalabrini (IBZ) unterstützt. Die Teilnehmer/innen setzen sich mit dem Leben von Asylbewerber/innen, Flüchtlingen und Migrantent/-innen in der Schweiz und weltweit auseinander. Im Programm sind Besuche in Institutionen sowie bei Organisationen, Inputs und Eigenrecherchen sowie Begegnungen mit Direktbetroffenen vorgesehen. Gerade diese Kontakte sollen dazu führen, eigene Wertungen und Haltungen gegenüber stereotype und rassistische Einstellungen zu reflektieren.
Kontakt: Pädagogische Fachhochschule Nordwestschweiz Solothurn Obere Sternengasse 7 4502 Solothurn christiane.lubos(at)fhnw.ch
Videoclip "together"
Die Oberstufe der Schule Schlieren führt jedes Jahr ein Projekt zu den Themenbereichen gewalt- und suchtmittelfreie Schule und Antirassismus/Integration durch. Der Aktionstag Fairness soll wiederholt und durch das neue Projekt Videoclip "together" ergänzt werden. Am Aktionstag Fairness sollen Fragen von Rassismus explizit behandelt werden. Insbesondere sollen Verhaltensregeln zwischen den Schülerinnen und Schülern, welche aus mehr als 40 Nationen stammen, erarbeitet und durchgesetzt werden. Die Auswertung des Aktionstags vom letzen Jahr hat gezeigt, dass die Workshops für Schülerinnen und Schüler mit ungenügenden Deutschkenntnissen zu anspruchsvoll konzipiert wurden. Mit einer Tanzproduktion und einem Song, welcher das Gemeinsame anstatt das Unterscheidende inhaltlich zum Ausdruck bringt, soll fremdsprachigen Schülerinnen und Schülern eine Plattform geboten werden, sich aktiv und gewinnend im Schulhaus und in Schlieren zu positionieren.
Kontakt: Oberstufenschule Schlieren Schürrainweg 4 8952 Schlieren urs.kernen(at)schuleschlieren.ch
Transkulturalität in der Berufsbildung
Das Projekt Transkulturalität in der Berufsbildung der Berufsschule Zug setzt sich das Ziel, Berufsfachschüler/innen in Fragen von Diskriminierung und Rassismus zu sensibilisieren. Mit der pädagogisch erprobten Methode eines Forumtheaters wird die heutige multikulturelle Realität den Lernenden näher gebracht. Auf spielerische Art werden die Themen Diskriminierungen und alltäglicher Rassismus den Auszubildenden vermittelt. Neben dem Forumtheater Maralam stehen dem Lehrpersonal didaktisch aufbereitete Unterrichtsmaterialien für die Vor- und Nachbearbeitung des Theaters zur Verfügung.
Kontakt: B-CH/FFS / Berufsbildung Schweiz c/o Gewerblich-Industrielles Bildungszentrum Zug Baarerstrasse 100 6300 Zug beat.wenger(at)vd.zg.ch
Ethnopoly'07-verbindet die Kulturen und macht Spass
Es ist wieder soweit: Am 19.10.07 spielen wir Ethnopoly in der Stadt Bern! Nach dem grossen Erfolg von Ethnopoly'05 organisiert Sport - The Bridge den interkulturellen Postenlauf Ethnopoly'07 in der Stadt Bern. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Im Moment befassen sich verschiedene Gruppen mit der Organisation von Schulen, weiteren Trägern, der Medienarbeit und dem Fundraising. In allen Gruppen werden Personen und Institutionen gesucht, die sich nach eigenen Wünschen und Möglichkeiten bei der Organisation beteiligen.
Kontakt: Angelika Koprio koprio(at)sportthebridge.ch 076 494 78 41 Thierry Graf graf(at)sportthebridge 078 637 19 33 www.sportthebridge.ch/ethnopoly
JugendKulturHaus Färbi: Sommercafé
Weiterbildungsseminar für das Organisationskomitee (OK) des Sommercafé. Sensibilisierung der Partizipationsgruppe (Jugendliche) durch das OK an einer Infoveranstaltung über das Thema Rassismus und Diskriminierung. Bandfestival mit jungen Bands aus der Region Olten, welche während des Sommercafé Auftrittsmöglichkeiten erhalten. Ausschreibung des Festivals als Wettbewerb mit Auszeichnung des besten Songs gegen Rassismus. Die Bands sollen sich in ihren Texten gegen Rassismus äussern, multikulturelle Musikstile vertreten. Informationsstand während den 4 Wochen mit Informationen zum Thema Rassismus, Diskriminierung und Verkauf von Kampagnenmaterial von alle anders - alle gleich (Stopp Rassis-mus Kiosk).
Kontakt: JugendKulturHaus Färbi Gheidweg 2 4600 Olten rene(at)hermart.ch
Projektschulwoche Oberstufenzentrum Zil
Die Schülerinnen und Schüler einer 3. Realklasse des Oberstufenzentrums Zil in St. Gallen nehmen das Angebot der Stiftung Kinderdorf Pestalozzi für die Durchführung einer Projektwoche in Trogen in Anspruch. Im Zentrum steht dabei ein vom Pestalozzidorf organisierter Austausch mit Realschülerinnen und -schülern aus Osteuropa. Das Angebot des Pesta-lozzidorfs umfasst auch einen halbtägigen Workshop zu Rassismus und Diskriminierung.
Kontakt: Oberstufenzentrum Zil Zilstrasse 61 9016 St. Gallen thomas.brunner(at)stadt.sg.ch
Openair gegen Rassismus
Der diesjährige Anlass ist dem Thema Rassismus und Diskriminierung gewidmet. Musik, Bilder und Worte bilden die Plattform, auf der sich Jugendliche kritisch und kreativ zu Rassismus äussern. In zwei vorausgehenden Projektarbeiten der Jugendarbeit Bellach/Selzach werden Jugendliche mit dem Medium Fotografie und Sketchimprovisation ihre persönlichen Erfahrungen und Meinungen zu Rassismus reflektieren und in kreativer Form am Openair zum Ausdruck bringen. Die Musikbands werden in ihrem Musikrepertoir "Rassismus" textlich einfliessen lassen. Am Openair wird Plugin2, Jugendarbeit der Reformierten Kirche Solothurn, mit einem Informationsstand "Rassismus" vertreten sein.
Kontakt: Jugendarbeit Bellach/Selzach Schänzlistrasse 2 2545 Selzach tiersbiera(at)hispeed.ch
Trachtengruppe Buechibärg: Kinder und Jugendtag
Jugendlichen werden über verschiedene Tänze für das "Anders-sein", Diskriminierungen und Rassismus sensibilisiert und lernen andere Kulturen kennen. Es werden Workshops zu Tänzen verschiedener Herkunft angeboten (israelische Tänze, historische Tänze, Americanlinedance, etc.). Die Trägerschaft setzt sich im Vorfeld intensiv mit der Thematik "Anders-sein", Rassismus und Diskriminierung auseinander. Das Thema "Anders-sein" wie auch Diskriminierung und Rassismus ist seit längerem ein Thema, mit welchem sich die Trachtengruppe Buechibärg auseinandersetzt. So tanzen auch Kinder und Jugendliche mit Behinderungen regelmässig in den Tanzstunden der Trachtengruppe mit. Ein Stand mit Informationsmaterial zur Kampagne "alle anders - alle gleich" wird vor Ort betrieben, um auch Eltern und Bezugspersonen für das Thema zu sensibilisieren. Die T-Shirt's, welche an die Kinder und Jugendlichen verteilt werden.
Kontakt: Trachtengruppe Buechibärg Mühledorfstr.37 4576 Tscheppach dane.e(at)bluewin.ch
Interkulturelle Austauschwoche: Projekt gegen Rassismus
Die Schülerinnen und Schüler der Handelsmittelschule vom KV Reinach nutzen ein Angebot der Stiftung Kinderdorf Pestalozzi in Trogen. In einer Projektwoche lernen die Schülerinnen und Schüler ihre eigene- und fremde Kulturen besser kennen. Weiter werden die Teilnehmenden in das Thema Rassismus eingeführt. In Workshops erarbeiten sie Instrumente gegen rassistisches Verhalten, welche sie in ihren (schulischen) Alltag mitnehmen.
Kontakt: Handelsmittelschule KV Reinach 4153 Reinach BL mlocher(at)kvreinach.ch
Ergänzendes Material für das Projekt Stopp-Rassismus-Kiosk
Der "Stopp-Rassismus-Kiosk" ist ein künstlerisch gestalteter Anhänger-Wagen, welcher auf kreative Weise und in positiver Form für die Themen Rassismus, Gewalt, Zivilcourage und Menschenrechte sensibilisiert. Das Angebot des Kiosks soll nun mit einer interaktiven Installation zu den Menschenrechten, einem Daumenkino und acht Guckkästen zum Thema Rassismus und Menschenrechte sowie einer Neuauflage der Karte "Zivilcourage" ergänzt werden. Zudem soll ein Sonnen-/Regenschirm als Schutz und zusätzliche "Werbefläche" angeschafft werden.
Kontakt: Juko, Verein für soziale und kulturelle Arbeit Postfach 324 3000 Bern 22 juko(at)datacomm.ch
Ein Theater um die Kinderrechte!
In einem Pilotprojekt wird im Kinderdorf Pestalozzi ein Theaterstück eingeübt, bei dem Personen aus allen Bereichen der Institution mitarbeiten. Der Inhalt des Theaterstückes stellt Szenen aus der Vergangenheit und Gegenwart der Institution dar, die gleichzeitig eine Relevanz zu jeweils einem Menschen- oder Kinderrecht haben. In Verbindung dazu werden von den Mitarbeitenden der Institution in den Stunden vor der Aufführung zwei bis drei kleinere Vorträge/Kurse zu spezifischen Themen wie Anti-Rassismus, Kinderrechte, Stufen interkultureller Kommunikation, Aspekte interreligiöser Kompetenz usw. gehalten. Die Vorträge richten sich sowohl an das Kinderdorf selbst als auch an eingeladene Gäste. Das mit dem Pilotprojekt erarbeitete Konzept dient als Grundlage, um ein entsprechendes Angebot für andere Institutionen aufzubauen und anzubieten.
Kontakt: Stiftung Kinderdorf Pestalozzi Kinderdorfstrasse 20 9043 Trogen www.pestalozzi.ch m.schaefer@pestalozzi.ch
Austauschwoche im Pestalozzi-Kinderdorf Trogen
Die Schülerinnen und Schüler der 1. Klasse der Sekundarschule des Oberen & Mittleren Rheintals Heerbrugg nehmen das Angebot der Stiftung Kinderdorf Pestalozzi für eine 1½-tägige Austauscherfahrung mit Schülerinnen und Schüler aus Weissrussland in Anspruch. Die Klasse besteht ausschliesslich aus Schweizerinnen und Schweizern. Die gesuchstellende Lehrerin stellte fest, dass gewisse stereotypen Gedankengänge bei den Lernenden bereits fest verankert sind. Es sind dies insbesondere Vorurteile gegenüber Menschen mit albanischer Herkunft. Die Begegnung mit den Schülerinnen und Schüler aus Weissrussland soll dazu dienen, nach dem Treffen Themen wie Vorurteile, Rassismus und Diskriminierung im Klassenverband zu bearbeiten.
Kontakt: OMR Kirchplatz Karl Völkerstrasse 7 9435 Heerbrugg
Kinderspieltag Kidsevent.gr
Aktion zur Bekämpfung von Diskriminierung und Förderung von gegenseitigem Respekt. Sprachen kennen lernen, Musik machen, sich schminken lassen. Unter dem Thema «Kontraste» kann vieles aus anderen Ländern erlebt und kennengelernt werden. In Zusammenarbeit mit der interkulturellen Bibliothek Chur werden die Kinder und Eltern mit verschiedenen Kulturen konfrontiert. Wir wollen den Kindern zeigen, dass es spannend ist, andere Kulturen kennenzulernen und dass gegenseitiger Respekt gegenseitiges Lernen ermöglicht.
Kontakt: Kidsevent.gr Spundisstrasse 21 7001 Chur www.kidsevent.gr alessandra.savino@kidsevent.gr
Miss-Verständnis
Die Jugend-Theatergruppe "junge Bühne Bern" setzt sich aus etwa 15 Schauspielerinnen und Schauspielern zusammen. Etwa die Hälfte davon stammt ursprünglich aus Bern, die andern Schauspielerinnen und Schauspieler bringen einen Migrationshintergrund mit. In den letzten Jahren hat die Theatertruppe bereits mehrere Produktionen zum Thema Rassismus mit Erfolg durchgeführt. Das neue Theaterstück mit dem Arbeitstittel "Miss-Verständnisse" ist so aufgebaut, dass die Zuschauenden aktiv in die Handlung mit einbezogen werden. Es soll aufgezeigt werden, dass die Grenzen zu rassistischem Verhalten und die Merkmale von Integration nicht immer klar erkennbar sind. Sie müssen ausgeleuchtet und immer wieder neu definiert werden. Die Produktion wird so gestaltet, dass Sie sich bezüglich Installation und Akustik sowohl in einem Theater, als auch in beliebigen andern Räumlichkeiten und ebenfalls im Freien.
Kontakt: Jugendamt der Stadt Bern Effingerstrasse 21 3001 Bern juerg.haeberli@bern.ch www.junge-buehne-bern.ch
MASSEL - Letzte Zeugen: Lesung und Diskussion
Jugendliche lesen aus "Massel-Letzte Zeugen" vor, dazu werden die gelesenen Seiten projiziert ("audiovisuelles" Buch). Es handelt sich um ein Jugendbuchprojekt, welches, wie auch die Veranstaltung, v.a. Jugendliche erreichen will. Durch Oral History werden die Zeugnisse von Holocaust-Überlebenden über die Zeit des Nazi-Terrors erlebbar gemacht. Geschichte kann dadurch den Jugendlichen näher gebracht werden. Sie wird real, nachvollziehbar und bleibt nicht abstrakt wie im Geschichtsbuch. In der Diskussion sollen Gegenwartsbezüge hergestellt werden, sei es durch die Teilnahme Aktiver im Kampf gegen Antisemitismus, wie auch all-gemein gegen Rassismus und Gewalt. Die Diskussion soll die Jugendlichen aber auch sensibilisieren und stigmatisierende, rassistische Tendenzen in politischen Diskursen erhellen.
Verein Jugend- und Kulturzentrum Gaskessel Sandrainstrasse 25 3007 Bern luisa.genovese(at)bluemail.ch
"Klartegscht!" Ein partizipatives Präventionsprojekt
In acht Events sprechen Jugendliche im Kulturmarkt "Klartegscht!". Die Medien vermitteln ein alarmierendes Bild jugendlicher Gewalt und zunehmenden Rassismus. Über das Medium Hip Hop werden Jugendliche zu Aktivität und Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Problematiken angeregt. Unter professioneller Anleitung können sie ihre kreativen Fähigkeiten entwickeln. Im Mittelpunkt des Events steht der strukturierte Diskurs über gesellschaftliche Brennpunkte. Die Diskussionsergebnisse werden am Ende des Projekts als konkrete Forderungen an Eltern, Lehrer, Medien und Politiker herangetragen.
Mehr Infos: http://www.klartegscht.com/ http://www.kulturmarkt.ch/show_content.php?n=news
Kontakt: Kulturmarkt Aemtlerstrasse 23 8003 Zürich fortunat.heuss(at)kulturmarkt.ch
Integration im Alltag
Das Projekt "Jugi Dreirosen. Integration im Alltag" wird von «Integration Basel» und der Basler Freizeitaktion durchgeführt. Es stellt das Potenzial von Jugendlichen und ihren Umgang mit kultureller Vielfalt ins Zentrum. In einem Talentwettbewerb können kulturell gemischte Gruppen ihr Können einem grossen Publikum präsentieren. Der begleitende Film beobachtet - aus dem Blickwinkel der Jugendlichen und dem eines professionellen Filmteams - die Proben und den Talentwettbewerb mit Abschlussfest. Der Film wird bei der Elternarbeit, in Schulen und bei der Lehrerfortbildung eingesetzt.
Kontakt: Integration Basel Spiegelgasse 6 4001 Basel jutta.durst(at)sid.bs.ch
«Fremde Welten» in Kinder- und Jugendbüchern, die Empfehlungen des Kinderbuchfonds
Der Kinderbuchfonds Baobab fördert mit dem Verzeichnis «Fremde Welten» das Bewusstsein für einen respektvollen Umgang mit dem «Fremden» unter Kindern und Jugendlichen, aber auch unter deren Erziehungs- und Vermittlungspersonen. Die von uns empfohlenen Publikationen ermöglichen es, sich ein Bild der vielfältigen Lebensrealitäten zu machen und Vorurteile abzubauen, und helfen somit Rassismus vorzubeugen.
Kontakt: Kinderbuchfonds Baobab Dornacherstrasse 192 4056 Basel www.baobabbooks.ch c.gadient@baobabbooks.ch
Peacecamp
Das Grundkonzept des Engagements der Reformierten und Katholischen Landeskirche des Kantons Aargau sieht vor, eine Kultur der Gewaltlosigkeit und der Friedensförderung bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu etablieren. Herzstück des Peacecamps sind fünf so genannte "Trainingspoints", die Themen wie Beziehungen, Zufriedenheit, gewaltfreie Kommunikation, Umgang mit Frust und Friedensstiftung, Rassismus oder Abbau von Vorurteilen auf kreative Art angehen. Zudem bietet das "Tippi" einen Ort, um sich für Besinnung und Gespräche zurückzuziehen. Ein weiteres grösseres Zelt gibt den Besuchern/-innen die Möglichkeit, vor Ort eine Nachbearbeitung des Peacecamp-Abenteuers durchzuführen.
Kontakt: Reformierte und Katholische Landeskirchen des Kantons Aargau Augustin - Keller Str. 1 5001 Aarau gautschi@peacecamp-ag.ch www.peacecamp-ag.ch
„Ein Dorf, viele Gesichter“-ein Film aus Worb und Rüfenacht
Wir leben in einer multikulturellen Gesellschaft. Jede Person hat einen anderen Erfahrungshintergrund und stammt aus einem anderen sozialen und familiären Kontext. Wir haben verschiedene Werte, Freizeitbeschäftigungen, sehen anders aus, oder haben eine andere Alltagsgestaltung. Und doch haben wir alle unsere Gemeinsamkeiten:
Gefühle wie Trauer, Angst, Freude, Hass und Liebe sind uns allen gleich. Ebenso Bedürfnisse nach sozialer Anerkennung, Sicherheit und Gemeinsamkeit.
Wir möchten mit den Kindern und Jugendlichen der Gemeinde Worb zu diesem Thema einen kleinen Film drehen. Dabei führen sie ihre eigene Regie und erstellen in kleinen Gruppen einzelne Filmszenen welche gegen Schluss zusammengeschnitten werden. Wir geben dabei täglich kurze Inputs und helfen Ideen zu kreieren um sie damit für die Themen zu sensibilisieren.
Ziel für die Kinder und Jugendlichen ist die thematische Be- und Verarbeitung eigner Erfahrungen, die Vorführung des erarbeiteten Produkts und das Auslösen von Bewusstseinsprozessen bei Publikum und Filmemacher/Innen zugleich.
Fachstelle für das Jugendalter Wydenstrasse 6 3076 Worb info(at)jugendarbeit-worb.ch www.jugendarbeit-worb.ch
Kantonales Pfingstlager der Pfadi Kanton Solothurn
100 Jahre Pfadi, Informationen und Sensibilisierung für die Themen Rassismus und Diskriminierung
Im Vorfeld des Lagers setzt sich das OK intensiv mit der Thematik auseinander. Während dem kantonalen Pfingstlager werden verschiedene Workshops durchgeführt, in denen die Jugendlichen auf das Thema Rassismus sensibilisiert werden, verschiedene Kulturen kennen lernen und sich mit der Internationalität der Pfadi auseinandersetzen. Diskussion und Selbstreflexion der Leiter zu Rassismus und Integration. Zudem soll die Rolle der Leitenden verdeutlicht und Methoden diskutiert und entworfen werden, wie Integration und Meinungsbildung in der Pfadi gefördert werden können.
Mehr Informationen bei Silvia Ulrich sil.ul(at)bluewin.ch
Hallo Welt! Der Film
Enttabuisieren von Homosexualität an Schulen Dem Thema Homosexualität wird in der Schule sowohl während als auch zwischen den Lektionen kaum Bedeutung geschenkt. Die Schulverantwortlichen und auch die Schülerschaft sind sich an vielen Schulen zu wenig bewusst, welche Auswirkungen dies auf die Entwicklung homosexueller SchülerInnen haben kann. Mehr Informationen zum Thema Homosexualität an Mittelschulen gibt's auf der Aktion's und der Verein's Seite von HalloWelt!
Mittel: Film In einem Dokumentarfilm wollen wir die Situation jugendlicher Homosexueller an Gymnasien nun für alle nachvollziehbar darstellen. Der ca. 30 Minuten lange Film soll im Unterricht gezeigt werden können, die Betrachter auf die Probleme sensibilisieren, welche junge Schwule und Lesben zusätzlich zu bewältigen haben, und eine Grundlage für Diskussionen bilden. Damit soll für uns ein langfristiges Mittel geschaffen werden, um unsere Vereinsziele zu verfolgen.
Kontakt: Verein HalloWelt! 5400 Baden verein(at)hallowelt.ch
„alle anders – alle gleich“ auf Radio Blind Power
Im Rahmen des Projektes des Bundesamtes für Migration diskutieren Lernende aus dem Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartement gemeinsam mit Fachpersonen in 3 Sendungen zu folgenden Themen: - Schulische Biographie, Einstieg ins Berufsleben: Was ist anders bei Jugendlichen mit Migrationshintergrund? Haben sie es schwieriger?
- Interessen, Hobbys, Verpflichtungen: Finden diese an unterschiedlichen Orten statt und werden sie in verschiedenen sozialen Bezügen realisiert?
- Das Leben in zwei oder mehr Welten: Wie stark müssen Jugendliche mit Migrationshintergrund in den Spagat gehen?
Jugendliche mit und ohne Migrationshintergrund sowie Fachpersonen geben Antworten auf diese und andere Fragen. Dabei sollen die Unterschiede bzw. die Gemeinsamkeiten der interviewten Jugendlichen bezüglich ihres Lebensbereichs sowie ihrer Chancen und Perspektiven in Erfahrung gebracht werden. Eine vierte Sendung, unterstützt von der Fachstelle für Rassismusbekämpfung, ist den Themen Rassismus und Diskriminierung gewidmet.
Sendedaten Montag, 20. August 2007, 20.15 – 21.45 Uhr Montag, 27. August 2007, 20.15 – 21.45 Uhr Montag, 03. September 2007, 20.15 – 21.45 Uhr Montag, 10. September 2007, 20.15 – 21.45 Uhr
Link zum Radio:http://www.radioblindpower.ch/cms2/
Kontakt
Patchworkers
Das Projekt „Patchworkers“ verfolgt das Ziel, jugendliche Migranten/-innen mit gleichaltrigen Schweizern/-innen zusammenzuführen. Gemeinsam wird ein Kulturprojekt entwickelt, in welchem das Thema Gewalt und Rassismus einen zentralen inhaltlichen Schwerpunkt bildet. Im Vorfeld des Projektes findet unter Beizug einer Fachkraft ein Workshop zum Thema Rassismus und Gewalt statt. Das Kulturprojekt wird mit den Jugendlichen prozessorientiert erarbeitet. Die Wahl der dazu verwendeten Mittel wird bewusst offen gelassen. Die Aktivitäten verdeutlichen den Jugendlichen ihre Ressourcen und eröffnen ihnen neue Perspektiven.
Kontakt: Schweizerisches Arbeiterhilfswerk SAH Schaffhausen Repfergasse 21 8200 Schaffhausen katrin.wuethrich@sah-sh.ch http://www.sah-sh.ch/~sahshc/157.html
Umgang mit Ausgrenzungstendenzen in einem interkulturellen Kontext
Der Verein Midnight Projekte Schweiz bewirkt, dass Turnhallen in den Ausgangzeiten von Jugendlichen benutzt werden können. Die als Projekt lancierte Sensibilisierungsweiterbildung für Mitarbeiter/-innen, Projektleiter-/innen und Vorstandsmitglieder von Midnight Projekte Schweiz dient primär der Selbstreflexion bezüglich eigener Wertungen und Vorurteile. Dabei werden Themenbereiche wie die Definition von Rassismus, eigene Werthaltungen und Störungen im Umgang mit anderen Kulturen sowie die damit verbundenen Handlungsmöglichkeiten gegen Rassismus behandelt.
Midnight Projekte Schweiz Brunnenstr. 1 8610 Uster info(at)mb-network.ch
Kulturparcours 2
Alle anders – alle einzigartig : Junge setzen Zeichen Ein vielfältiges und überraschendes Programm
Vom 1. – 4. März 2007 werden Hunderte von Jugendlichen aus Biel und Umgebung mit verschiedenen Ausstellungen, Diskussionsrunden, Konzerten, Theaterimprovisationen und noch nie gezeigten Filmen zu Themen aufwarten, die sie bewegen. Das Motto lautet „Alle anders – alle einzigartig“. Sechs Monate lang waren Jugendliche, Lehrkräfte, Ausbildner sowie Animatoren und Animatorinnen während zahlreichen Arbeitsstunden damit beschäftigt, ein vielfältiges und überraschendes Programm auf die Beine zu stellen. Sich von diesen Jugendlichen und ihren Ideen überraschen zu lassen, kommt einer wahren Verjüngungskur gleich. Die Jugendlichen haben sich der Herausforderung gestellt – ein interkultureller Austausch hat stattgefunden und in allen Produktionen Spuren hinterlassen. Die jungen Leute haben bewiesen, dass sie von Grund auf tolerant, offen für anderes und den Schwächeren gegenüber solidarisch sind. Die heutige Jugend wird oft kritisiert, und es wird ihr alles Mögliche vorgeworfen. Mit ihren Produktionen haben diese Jugendlichen aber alle Vorurteile widerlegt. Sie haben bewiesen, dass sie kreativ sind, sich für soziale Probleme interessieren und auf eine gerechtere Welt hoffen.
Kontakt: Museum Schwab Seevorstadt 50 2502 Biel. info(at)muschwab.ch www.muschwab.ch
Bildungsangebot "Transkulturelle Kompetenzen in der Jugendarbeit"
Caritas bietet interessierten Jugendlichen und jungen Erwachsenen aus der organisierten Jugendarbeit in der Deutschschweiz Weiterbildungsveranstaltungen in „Transkulturellen Kompetenzen“ sowie ein Coaching bei der Umsetzung konkreter Projektideen an. Die insgesamt 36 Veranstaltungen haben zum Ziel, Jugendliche zu befähigen, verschiedene Perspektiven wahrzunehmen und auf Risiken, Chancen und Ressourcen innerhalb interkultureller Begegnungen adäquat zu reagieren. Es werden dabei auch die Entstehungsmechanismen von Vorurteilen, Diskriminierungen und Rassismus thematisiert.
Kontakt: Caritas Schweiz Löwenstrasse 3 6002 Luzern nkurtaj@caritas.ch
Teamplay
Zentralschweizerische Fussballtrainer erwerben in vier Modulen im Bereich der transkulturellen Kommunikation reflektierte Kenntnisse zu Themen wie Vorurteile, Kulturalisierungen und rassistisch motivierte Gewalt. Zudem werden die Trainer nach den Modulen durch ein Coaching begleitet, um Möglichkeiten für Rückfragen und spezifische Hilfestellungen zu bieten. Das Projekt unterstützt die Trainer sowohl bei der Förderung des Teamgeistes innerhalb der Mannschaft als auch bei der Bildung eines konstruktiven Klimas beim Spiel mit anderen Mannschaften. Die Trainer können Konflikte und rassistische Diskriminierungen in ihrer Mannschaft vorbeugen und sind gestärkt im Umgang mit einer vielfältigen soziokulturellen Elternschaft.
Kontakt: Innerschweizerischer Fussballverband Postfach 3314 6002 Luzern meicke(at)caritas.ch
Heimat: Hiphop für Respekt und Toleranz
Mit dem Projekt Heimat fördern die beiden Jugendradios Radio 3FACH (Luzern) und toxic.fm (St. Gallen) bei den Jungen Toleranz und Respekt und bekämpfen Rassismus. Das Projekt besteht aus zwei Teilen: Einerseits sollen die Jugendlichen mit Hilfe der HipHop-Grössen einen eigenen Track produzieren, andererseits sollen die Radiointeressierten lernen, wie sie eine Hiphop-Berichterstattung am Radio durchführen können. Teil 1: Reimen und bouncen Jugendliche haben die Gelegenheit, sich in Workshops im Kontext der HipHop-Kultur zum Thema Rassismusbekämpfung, Respekt und Toleranz auseinanderzusetzen. Höhepunkte sind die Ausstrahlung am Radio, eine CD-Produktion und die Abschlussparty mit Plattentaufe. Teil 2: Berichterstattung Jugendliche berichten mit Hilfe der Radiomoderatoren-Teams von 3FACH und toxic.fm über die Workshops. So erhalten sie die Möglichkeit, selber Interviews mit berühmten HipHop-Grössen zu machen und Berichte zu erstellen, die im Tagesprogramm der beiden Radios gespielt werden. Mehr Infos und Anmeldung unter: www.hiphopheimat.ch
Fotocollagen und Unterrichtsmaterialien zum Themenkreis Ausgrenzung, Rassismus, Antisemitismus und Holocaust
Die Pädagogische Hochschule Zürich produziert eine Fotomappe, die aus je sechs Fotomontagen zu den Themenkreisen „Erscheinungsformen von Rassismus und Ausgrenzung“, „aktuelle Formen von Antisemitismus“ und „Holocaust“ besteht. Zu den 18 Bildtafeln kommt eine Broschüre mit didaktischen Hinweisen, Hintergrundtexten und inhaltlichen Kommentaren hinzu. Dieses Dokument dient den Lehrkräften für den Einsatz der Fotomontagen im Unterricht. Das Lehrmittel ist für die Mittelstufe sowie die Sekundarstufen I und II vorgesehen. Ebenso eignet es sich als Lerninstrument in der ausserschulischen Jugendarbeit.
Kontakt: Pädagogische Hochschule Zürich Stampfenbachstrasse 121 8090 Zürich thomas.hermann(at)phzh.ch
Interkulturelle Austauschwoche
Die 5. Klassen der Primarschule Rotkreuz führen gemeinsam eine interkulturelle Austauschwoche in Trogen durch. Mit dem Zusammenlegen der 4 Parallelklassen verankern die vier Klassenlehrerinnen das Thema Rassismus möglichst breit an der Schule. Sie haben je ein Teilprojekt ausgearbeitet, das sie zum Teil gemeinsam zum Teil auch nur mit ihrer eigenen Klasse durchführen. Mit Ausstellungen, Elternabenden und weiteren Produktionen stellen sie das Thema den Schülern/-innen der anderen Klassen vor und lassen auch die Eltern an ihren Erkenntnissen teilhaben.
Schulen Risch Schulhaus 5 6343 Rotkreuz anja.lehmann(at)schulenrisch.ch
3. Jugendforum: Rap, Gangstaz und Rassismus
Im Rahmen des 10. Kulturfestivals Integration in Zürich wird bereits zum dritten Mal ein öffentliches und moderiertes Jugendforum zum Thema Rassismus veranstaltet. Es steht dieses Jahr unter dem Thema Rap gegen Rassismus. Rapper singen ausgewählte Lieder mit antirassistischen Inhalten. Daneben werden die Musiker/Innen von Moderatoren/-innen über ihre Motivationen und Erfahrungen befragt. Dabei wird auch das Publikum miteinbezogen. Es wird über die Rap-Musik eine Diskussion und eine Auseinandersetzung zum Thema Rassismus angeregt.
Kontakt: Verein Africa Freedom Bristenstrasse 2 8048 Zürich www.africa-integration.ch
Sozialeinsatz-Interkulturelle Begegnungen
Die dritte Sekundarklasse Waldkirch führt in Zusammenarbeit mit dem Kinderdorf Pestalozzi im Tessin eine Austauschwoche mit Jugendlichen aus osteuropäischen Ländern durch. Zur Verfügung steht dabei ein mobiler Radiobus (power_up Radio), mit dem Radiosendungen zu den Inhalten der Woche für die ganze Ostschweiz produziert werden können.
Kontakt: Oberstufe Waldkirch-Bernhardzell (3SA) Rolf Engler Büntstrasse 9205 Waldkirch rolf.engler(at)unisg.ch
Myni Wält -dyni Wält - ysi Wält
Das Schulprojekt der Schule Lungern trägt zu einem besseren Verständnis für andere Kulturen bei und stellt den Themenkomplex Rassismus und Integration in den Vordergrund. Das Projekt setzt sich aus mehreren Teilen zusammen. Den Anfang macht eine Veranstaltung, in der Eltern und Bevölkerung für den Themenkomplex sensibilisiert werden. In der Klasse lernen dann die Schüler/-innen ein Land näher kennen (vorzugsweise das Heimatland eines/r Mitschülers/-in) und erarbeiten eine Produktion für das geplante Schlussfest. Anhand von Kultur, Religion und Verhaltensweisen werden Vergleiche zwischen dem gewählten Land und der Schweiz gezogen. Die Kinder und nach Möglichkeit auch deren Eltern berichten von ihren Erfahrungen.
Kontakt: Schule Lungern Brünigstr. 107 6078 Lungern schulleitung.lungern(at)bluewin.ch
Workshops "Kulturelle Vielfalt - Herausforderungen und Chancen
Mit den Workshops "Kulturelle Vielfalt als Herausforderung und Chance" erweitern ehrenamtlich und professionell tätige Mitarbeitende von Institutionen ihre transkulturellen Kompetenzen. Sie werden durch einen Erfahrungsaustausch in der Förderung eines friedlichen und einvernehmlichen Zusammenlebens bestärkt. Damit leisten sie einen aktiven Beitrag zur Rassismusbekämpfung. Die Workshops sind individuell nach den Bedürfnissen der Partnerorganisationen entwickelt. Neue Handlungsansätze werden erprobt und eine Vernetzung über die eigene Gemeinde oder den eigenen Verein verbessert.
Kontakt: Caritas Luzern Morgartenstr. 19 6002 Luzern m.sonderegger(at)caritas-luzern.ch
fate of hate - die Westside Story
Die Kantonsschule Trogen realisiert in ihrer Institution alle Jahre ein grösseres Theaterprojekt. Dabei nutzt die Schule alle ihre fachlichen und institutionellen Ressourcen. Im Jahre 2006 dient das Werk Westside-Story von Leonhard Bernstein als Grundlage für die Inszenierung. Einzelne musikalische Teile des Musicals werden original gespielt. Ergänzt wird die Aufführung mit aktueller Musik. Die dazugehörenden Texte werden von der Theatergruppe der Kantonsschule selbständig bearbeitet. Inhaltlich behandeln die Texte Fragen von Rassismus, Fremd- und Anderssein. Die Lernenden des Gymnasiums werden im Chor und Orchester, als Solisten/-innen, in der Theatergruppe sowie im Tanzensemble mitwirken. Kantonsschule Trogen Kantonsschulstrasse 9043 Trogen juerg.surber(at)kst.ch
Ein Theater um die Kinderrechte
Im Kinderdorf Pestalozzi wird im Rahmen eines Pilotprojektes ein Theaterstück eingeübt, bei dem Personen aus allen Bereichen der Institution mitarbeiten. Der Inhalt des Theaterstückes stellt Szenen aus der Vergangenheit und der Gegenwart der Institution dar, die zudem einen relevanten Bezug zu jeweils einem Menschen- oder Kinderrecht aufweisen. In Verbindung dazu halten Mitarbeitende der Institution in den Stunden vor der Aufführung zwei bis drei kleinere Vorträge/Kurse zu spezifischen Themen wie zum Beispiel Anti-Rassismus, Kinderrechte, Stufen interkultureller Kommunikation oder Aspekte interreligiöser Kompetenz. Die Vorträge richten sich sowohl an das Kinderdorf selbst als auch an die eingeladenen Gäste. Das innerhalb des Pilotprojektes erarbeitete Konzept dient als Grundlage, um ein entsprechendes Angebot für andere Institutionen aufzubauen und anzubieten.
Kontakt: Stiftung Kinderdorf Pestalozzi Interkultureller Austausch Kinderdorfstrasse 20 9043 Trogen
m.schaefer(at)pestalozzi.ch
Brandhärd & Mamoney – Interkultureller Austausch mittels dicker Reime
Mr. Fierce, DJ Johny Holiday und MC Fetch vom Basler Raptrio Brandhärd treffen auf MC Mamoney aus Kamerun. Nach sechs Monaten im Studio und etlichen gemeinsamen Konzerten liegt ein erstes Resultat der interkontinentalen Zusammenarbeit vor: Auf dem Album „Même Sang“ (Brandhärd-Stammregisseur Samuel Flückiger setzte das Grundthema im Videoclip zum Titeltrack treffend um) vermischen beide Parteien ihre Stile respektvoll miteinander. Mehr Infos/Kontakt: www.triplenine.ch
Ausstellung „Kulturbilder“
Im August 2007 gestalten Jugendliche aus der Schweiz, aus Korea, aus Japan, aus der Ukraine und aus verschiedenen westeuropäischen Ländern gemeinsam Kulturbilder. Sie verbinden visuelle Gestaltung mit Schrift und experimentieren mit verschiedenen Materialien. Mit dem Projekt sollen kulturelle Wurzeln und Identitäten sichtbar gemacht und Jugendliche unterschiedlicher Herkunft zusammengeführt und zur kreativen Zusammenarbeit motiviert werden. Die Teilnehmenden engagieren sich für Menschenrechte, Gleichberechtigung und gegen Diskriminierung und Rassismus. Institutionen der offenen Jugendarbeit, Gemeinschaftszentren und Andere haben die Möglichkeit, die Kulturbilder in ihren Jugendräumen auszustellen. Auf Wunsch kann <st1:personname w:st="on">Christian Wirz</st1:personname> von INFOKLICK.CH - Kinder- und Jugendförderung Schweiz zudem für einen Workshop zu den Themen Rassismus&Gewalt, Vorurteile, verschiedene Kulturen engagiert werden. Weitere Infos: Interkulturelle Kreativwerkstatt Solothurn, Gabriella V. Affolter, e-mail: creafact(at)solnet.ch www.ikkw.ch
Kinderrechte sind Menschenrechte
Offene Projektwerkstatt für Schülerinnen und Schüler der OS Gellert
Anlässlich des 10jährigen Jubiläums der Ratifizierung der UNO Kinderrechtskonvention in der Schweiz bietet die Orientierungsschule Gellert in Basel unter der Leitung von Ilka Sirtes und Ueli Reimann den SchülerInnen im Rahmen des schulhausinternen Projektsmonats (vom 29.5.-21.6.07) eine offene Projektwerkstatt zum Thema: ‚Kinderrechte sind Menschenrechte’ an. Hierbei lernen die SchülerInnen, anhand von Plan(Simulations-)- und Rollenspielen und mit Hilfe eines vielfältig, aufeinander abgestimmten Medienangebots (Literatur, Dokumentar- und Spielfilme, Internet- und Zeitungsrecherche, Fotomappen etc.), die UNO-Kinderrechte als universelle Schutzrechte kennen und beschäftigen sich in diesem Zusammenhang mit globalen Fragen sozialer Gerechtigkeit.
Mehr Infos bei: Ilka Sirtes, Projektleiterin IlkaSirtes(at)gmx.net
GLEICHFALLS.CH
eine Chancengleichheitskampagne von Radio X
Lohndiskriminierung? Maurerin? Kindergärtner? Alles zur einer fairen und gerechten Gleichstellung von von Frau und Mann, sowie alle GLEICHFALLS.CH-Sendungen gibts auf der Homepage www.gleichfalls.ch
Kontakt: Radio X Guido Herklotz, Projekte/Öffentlichkeitsarbeit Spitalstrasse 2 Postfach 4004 Basel
Telefon 061 261 21 22 Mail guido.herklotz(at)radiox.ch
zuMUTbar.info
zuMUTbar.info eine Kampagne von Radio X zur beruflichen Chancengleichheit von Menschen mit einer Behinderung
Menschen mit einer Behinderung einstellen? Wer tut das schon? Viele! Hören und lesen Sie hier, warum und wie das ArbeitgeberInnen tun. Und lassen Sie sich dazu inspirieren, ebenfalls solche Stellen zu schaffen
www.zumutbar.info (Barrierefreiee Homepage)
Kontakt: Radio X Guido Herklotz, Projekte/Öffentlichkeitsarbeit Spitalstrasse 2 Postfach 4004 Basel
Telefon 061 261 21 22 Mail guido.herklotz(at)radiox.ch
Ein Afrika-Projekttag bei Ihnen?
Im August und September ist Ostafrika in der Schweiz zu Gast: die Gruppe Wamdé tourt exklusiv durch die Schweiz. Organisiert von der Genfer Kinderhilfsorganisation Enfants du Monde, bringt die Band im Rahmen eines Projekttages Schülern und Interessierten Ostafrikanische Musik und Tänze näher. Ihr Ziel: mittels Workshops und Shows den Austausch zwischen jungen Schweizern und Afrikanern vorantreiben.
Die Gruppe aus Ouagadougou, der Hauptstadt von Burkina Faso, hat auf Einladung von zahlreichen Schulen und Kulturinstitutionen bereits in den Kantonen Waadt, Neuenburg und Genf über 20'000 Personen erreicht. Nun will die Gruppe auch die Deutschschweiz erobern.
Für Interessierte: Yann Cherix (cherix(at)e-q.ch, 078 678 59 20)
Weitere Infos auf : www.edm.ch
Kindern im Kosovo einen unbeschwerten Sommer schenken
Als Höhepunkt der Projekte der Schweizerisch-kosovarischen Youth Action for Kosovo findet seit 2001 das Internationale Kinder Sommerferien-Programm „Our Summer“ statt. Unter Beteiligung von internationalen Jugendlichen werden abwechslungsreiche und lehrreiche Aktivitäten in Theater, Sport, Spiel, Basteln und multiethnische Berührungsflächen für rund 100 Kinder geboten. Im Anschluss daran führte YAK im 2006 mit Unterstützung des Internationalen Menschenrechtsforums Luzern (IHRF) ein multiethnisches Camp für Jugendliche durch.
«Ich engagiere mich bei yak, weil yak verschiedene, sinnvolle Projekte durchführt, z.B. das jährliche Internationale Kinder-Sommerferien-Programm. In diesem Programm können wir uns mit Menschen aus anderen Teilen der Welt austauschen.» Vjollca , 17
Wir freuen uns, wenn Sie mit uns in Kontakt treten:
yak Switzerland – Youth Action for Kosovo
Gotthardstrasse 21, 6045 Meggen, Tel. 041 377 43 34, info(at)youth-action-kosovo.org, Postkonto: 60-178178-9 www.yak-switzerland.ch
Vorurteile abbauen in Mazedonien
NCBI Mazedonien
Ein lokales Team von hauptsächlich Jugendlichen sowie erwachsenen MulitplikatorInnen wurde ausgesucht und ausgebildet, um Workshops für Jugendliche, Lehrkräfte u.a. zu den Themen Vorurteile abbauen und konstruktive Konfliktlösung in und um Tetova zu leiten. Diese MultiplikatorInnen bilden eine Sektion von NCBI International und werden per Telefon und Email aus der Schweiz weiter begleitet. Die MultiplikatorInnen führen ein - bis zweitägige Workshops für Jugendorganisationen, Schüler u.a. durch und können auch bei Streitsituationen und ähnlichen Krisenentwicklungen schlichten. Von Zeit zu Zeit bekommt die Sektionsleitung Weiterbildung in der Schweiz bzw. es werden weitere Kurse in Mazedonien durchgeführt.
Die Strukturen der Organisation sind sehr stark. Auch hat das Projekt einen sehr guten Namen in der Region Tetova gemacht und es wird von Schulen, Behörden und der Bevölkerung eine Fortsetzung erwünscht. Gleichzeitig zeigen die Erfahrungen, dass diese Art von Arbeit sehr sinnvoll ist und einen ausserordentlich guten Beitrag zum friedlichen Miteinanderleben verschiedener Gruppen beiträgt.
Kontaktdaten:
Projektverantwortlicher: Mexhit Ademi, Schulstrasse 23, 5417 Untersiggenthal, mexhit.ademi(at)ncbi.ch, 076 570 64 70
Für weitere Infos: www.ncbi.ch
Voilà
Voilà ist das Programm zur Gesundheitsförderung und Suchtprävention in Kinder- und Jugendverbänden in der Schweiz.
Ziel Voilà wird von Jugendlichen und jungen Erwachsenen für Kinder und Jugendliche gemacht. Es hat zum Ziel, diese in ihrer gesunden Entwicklung zu unterstützen unr ihr psychisches, physisches und soziales (gemeinschaftliche) Wohlbefinden zu stärken.
Zweijahresprojekt "Psychisches Wohlbefinden - Selbstwirksamkeit" Voilà führt immer wieder Projekte zu spezifischen Gesundheitsförderungs-Themen. 2007/2008 werden freiwillig für Voilà und in den Jugendverbänden aktive Jugendliche und junge Erwachsene zum Thema "Psychisches Wohlbefinden - Selbstwirksamkeit" ausgebildet. Damit werden sie befähigt, alters- und geschlechtergerechte Massnahmen zur Erhöhung der Selbstwirksamkeit von Kindern sowie von anderen Jugendlichen umzusetzen. Die Umsetzung erfolgt in den Ferienlagern der Jugendverbände.
Kontakt: Voilà, SAJV / CSAJ, Gerechtigkeitsgasse 12, Postfach, 3000 Bern 8 info(at)voila.ch , www.voila.ch
JUGENDSESSION
Die Jugendsession verschafft den Jugendlichen in der Schweiz Gehör. Sie macht auf jugendpolitische Anliegen aufmerksam und bringt Meinungen der Jugendlichen zu anderen Themen in die Alltagspolitik ein. Durch die Erfahrungen, welche die Jugendlichen machen, werden sie ermutigt und befähigt, sich weiterhin in ähnlicher Weise gesellschaftlich, politisch und sozial zu engagieren. Dies kann in ähnlich gelagerten, politischen Projekten sein oder bei anderen Engagements, zu denen sie lokal einen Zugriff erhalten.
Die jugendpolitische Szene der Schweiz bedarf eines grossen Aushängeschildes wie jenes der Jugendsession. Mittlerweilen findet die EJS als exklusiver, externer Anlass im Bundeshaus statt. Diese Anziehungskraft dient als Schwungrad für zahlreiche lokale und regionale Aktivitäten in der Jugendpolitik.
Dieses Jahr findet die Jugendsession vom 21. – 23. September statt.
Kontakt: Christophe Musy, SAJV, Gerechtigkeitsgasse 12, 3000 Bern 8, 031 326 29 28, http://www.sajv.ch christophe.musy(at)jugendsession.ch, http://www.jugendsession.ch
frau hoch zwei
das mentoringprojekt für gesellschaftlich und politisch engagierte junge frauen www.frau-hoch-zwei.ch
frau hoch zwei motiviert junge Frauen, die Gesellschaft mitzugestalten: Das Projekt unterstützt das gesellschaftliche und politische Engagement von jungen Frauen, die in Jugendorganisationen tätig sind und motiviert sie, die Gesellschaft auch in Zukunft mitzugestalten.
frau hoch zwei verbindet und vernetzt Frauen: Das Projekt vernetzt Frauen über politische, sprachliche und Generationengrenzen hinweg und fördert den Austausch unter ihnen.
frau hoch zwei öffnet jungen Frauen Horizonte: Junge Frauen aus Jugendorganisationen erhalten mit dem Projekt ein Weiterbildungsangebot zu verschiedenen gesellschaftspolitischen Themen, zu methodischen Fragen und zu Fragen der Persönlichkeitsentwicklung. frau hoch zwei ist ein Projekt der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände (SAJV). Es ist überparteilich und spricht Teilnehmerinnen aus der ganzen Schweiz und aus allen Sprachregionen an.
R’n’G: Chorprojekt für Kinder und Jugendliche im Seeland
R’n’G ist ein unabhängiges, ehrenamtliches Chorprojekt für Kinder und Jugendliche – ein Angebot für 7-17Jährige aus der Region Seeland.
Konzerte R’n’G 07: 19. Mai 2007, 19.30h, Volkshaus Biel (Türöffnung, Abendkasse 18h)
20. Mai 2007, 16h, Volkshaus Biel (Türöffnung, Abendkasse 14.30h)
Mehr Infos/Kontakt: http://www.r-n-g.ch info(at)r-n-g.ch
PortaNova
Ein Beitrag zur Öffnung der Offenen Jugendarbeit für junge Menschen mit Behinderungen und zur Öffnung von Projekten von Behinderteneinrichtungen für Nichtbehinderte.
„alle anders – alle gleich“, die Kampagne des Europarats dauert bis Ende 2007. Bis dahin haben wir uns zum Ziel gesetzt, Instrumente zu entwickeln, die Partizipationsmöglichkeiten für behinderte und nichtbehinderte Jugendliche und den gegenseitigen Respekt und Toleranz fördern.
Download PDF mit mehr Infos
all rights - Kindern Rechte geben
Welche Bedeutung haben Kinderrechte in meinem Alltag? Kann ich Kindern und Jugendlichen einen geschützten Rahmen bieten? Was heisst Partizipation im Alltag? Wie reagiere ich auf Diskriminierungen? Alles Fragen rund um Alltagsrealitäten welche wir auf Basis der Kinderrechte bearbeiten. Mit „all rights – Kindern Rechte geben“ bieten Terre des hommes – Sektor Jugend und INFOKLICK.CH dir die Möglichkeit dein Wissen rund um die Kinderrechte zu vertiefen und gleichzeitig mit unserer Unterstützung ein lokales Projekt rund um die Kinderrechte auszuarbeiten, zu lancieren und sich für die Kinderrechte zu mobilisieren.
mehr Infos/Anmeldung
FLUCHTASYLINTEGRATION
Erfahren, erleben, verstehen
Unter dem Titel FLUCHTASYLINTEGRATION leistet das Bildungsangebot der Schweizerischen Flüchtlingshilfe SFH Sensibilisierungsarbeit und Rassismusprävention in Schulen und Kirchgemeinden sowie Aus- und Weiterbildungsstätten.
Die Projekttage der SFH sensibilisieren Jugendliche und Erwachsene für die Hintergründe und die Situation von MigrantInnen im Allgemeinen sowie Flüchtlingen und Asylsuchenden im Besonderen, zeigen deren Lebensrealitäten auf und vermitteln Hintergrund- und Basiswissen.
Zum Projekttag „Flucht und Asyl“
Zum Projekttag „Integration“
Zum Ausbildungstag „Migration und interkulturelle Kommunikation“
Kontakt
Schweizerische Flüchtlingshilfe SFH Bildungsangebot Deutschschweiz (Anja Derungs, Michael Müller) Postfach 8154 CH-3001 Bern T +41 (0) 31 370 75 75 F +41 (0) 31 370 75 00 bildung(at)osar.ch http://www.osar.ch/education
Jungwacht Blauring: Euroforum 2007
Das Euroforum - ein Leiterausbildungsweekend für Jugendgruppenleiter aus ganz Europa - findet dieses Jahr (16.-20. Mai) in der Schweiz statt! Hast du nicht Lust, an diesem spannenden, internationalen Grossanlass mitzuwirken und zu helfen? Das OK sucht nämlich noch engagierte Group Leader, Küchenleute, Musiker und weitere Helferinnen und Helfer. Weitere Informationen Anmeldung Helferinnen und Helfer
Begegnung durch Bewegung – Soziale Integration im und durch den Sport
Mit dem Projekt Begegnung durch Bewegung wird die soziale Integration von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund gefördert, indem ihr Zugang zum organisierten Sport erleichtert wird.
Mehr Informationen im Kurzbeschrieb und der Website: www.sad.ch/integration-durch-sport
Mediadukt 2.0
Brückenbau für die junge Schweiz Tink.ch will zusammen mit kompetenten Partnern ein Projekt realisieren, das Jugendliche mit und ohne Behinderung zusammenbringt und ihnen eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung bietet. Mit Medienkursen, Eventreportagen und der Ausbildung von Juniorexpertinnen und –experten im Bereich Medien will das Projekt über drei Jahre in Basel, Bern, Solothurn, Zürich sowie im Graubünden und in der Zentralschweiz einen gewichtigen Beitrag leisten für die Integration von jungen Menschen mit einer Behinderung in unsere Gesellschaft.
Download Konzept PDF Format
Projekt Manual zur Integration Jugendlicher mit Behinderung in die Jugendverbände
Die SAJV erarbeitet mit Behindertenorganisationen und VertreterInnen von Jugendverbänden ein Manual, um die Integration Jugendlicher mit Behinderung zu erleichtern. Das Manual soll Jugendverbänden bei der Planung von Ferienlagern und Grossanlässen Tipps, Adressen und Hilfe bieten, um ihre Aktivitäten auch Jugendlichen mit Behinderung zugänglich zu machen.
Mehr Informationen: simone.stirnimann(at)sajv.ch oder www.sajv.ch
Spot it! Stop it!
Aufruf an alle Schulen und Jugendgruppen in der Schweiz zur Teilnahme am Storyboardwettbewerb „Spot it! Stop it!“
Eine gute Idee haben und gewinnen! Profis setzen die Ideen der Gewinner für einen TV- oder Radiospot um.
Im Rahmen der Jugendkampagne des Europarates „alle anders - alle gleich“ startet in diesen Tagen die GRA Stiftung gegen Rassismus und Antisemitismus für alle Schulen und Jugendgruppen ihren grossen gesamtschweizerischen Jugendwettbewerb „Spot it! Stop it!“
Download PDF Flyer Mehr darüber www.gra.ch/spot
Schweizer Kinder- und Jugendchorfestival SKJF
Begegnung und Austausch mit Kinder- und Jugendchören aus der ganzen Schweiz, Begegnungskonzerte, Galakonzert, Festivalkonzert, Matinéen, Workshops, Offenes Singen, "open stage", Weiterbildung für Leiterinnen und Leiter von Kinder- und Jugendchören, Chorleitertreffen, Freizeitmöglichkeiten wie baden, Schiff fahren....
Das SKJF fördert die Schweizerische Kinder- und Jugendchorkultur durch Ansporn, Austausch und gegenseitige Inspiration. Ist Abbild des musikalischen Reichtums und der regionalen Vielfalt der Schweizer Kinder- und Jugendchöre Ist eine attraktive Plattform für individuelle Auftritte der teilnehmenden Chöre Fördert Schweizer Chorkomposition Das Rahmenprogramm bietet Einblicke und Weiterbildungsmöglichkeiten in den Bereichen Kinderchorleitung und Nachwuchsförderung.
Mehr Informationen, Teilnahmebedingungen: http://www.skjf.ch/
Schulprojekt „extrem“
Die Gruppe Brücken plant in Zusammenarbeit mit allen Oberstufen-Schulen auf dem Bödeli einen Informations- und Erlebnistag zum Thema Extremismus.
Das Schulprojekt „extrem“ findet am 3. April 2007 statt.
An sechs verschiedenen Standorten werden zu sechs verschiedenen Themen Workshops und Vorträge angeboten. Extreme politische Positionen und extreme Verhaltensweisen werden thematisiert. Folgende Themengebiete werden angeboten: Politischer Extremismus, Ernährung und Gesundheit, Konsum und Geld, Rausch und Risiko bezüglich Suchtmittel, Tempo und Risiko im Strassenverkehr, Extrem- und Risikosportarten.
Die Inhalte der Workshops werden in Zusammenarbeit mit Fachpersonen und Institutionen aus den jeweiligen Gebieten erarbeitet. So beteiligen sich die Polizei, die Suchtberatungsstellen, die Rettungsdienste, die Ernährungsberatung und viele andere Fachstellen aus der Region an diesem Projekt.
Am Projekt werden 700 SchülerInnen aus den Gemeinden Bönigen, Interlaken, Matten, Ringgenberg, Unterseen und Wilderswil teilnehmen.
Das Projekt kann dank der grosszügigen, finanziellen Unterstützung des Migros Kulturprozent, der pro juventute und des Eduard Ruchti Fonds verwirklicht werden.
Weiter Informationen zum Projekt können sie der Projektskizze entnehmen.
Projektskizze: PDF downloaden
www.bruecken.ch
www.jabinfo.ch
GADK - Geschichten aus der Kiste
Im Alter von 4 bis 6 Jahren beginnen sich Kinder zunehmend mit dem „Andern“ zu beschäftigen. Dabei können wesentliche Weichen gestellt werden, um dem Fremden nicht ablehnend sondern neugierig, prüfend und interessiert zu begegnen.
Ein fantasievolles Puppenspiel mit sich kontrastierenden Figuren dient als roter Faden, um Kinder präventiv auf altersgerechte und kreative Art für das Thema Rassismus bzw. Andersartigkeit, Fremdsein oder Ausgrenzung zu sensibilisieren. Die Puppenfiguren sind beeinflusst durch ihre Herkunft, ihre kulturelle Prägung, ihre Körperlichkeit, ihre Sprache, ihren sozialen Status, ihr Geschlecht, ihre Religion und ihre Wesensart. Die Kinder werden mit verschiedenen Aspekten des „Andern“ konfrontiert, die zum Teil anziehend, ängstigend und abstossend sind. Durch gezielte Vorgaben, angeleitetes Musizieren, Gestalten und Bewegen wird ein Rahmen kreiert, in dem die Thematik erlebt werden kann.
Kontakt: Renie Uetz Untere Oele 3664 Burgistein renie.uetz(at)bluewin.ch
Chili - Interventionsprojekt zum Thema Rassismus und Gewalt
Die Villa YoYo Bern West ist ein offener Spielraum für Kinder zwischen 4 und 12 Jahren. Nachmittags wird die Lokalität von durchschnittlich 35 Kindern aus unterschiedlichen Herkunftsländern besucht. Nicht selten gibt es Konflikte aufgrund von Herkunft, Sprache oder Hautfarbe. Aus diesem Grunde wird mit einem umfassenden Sensibilisierungsprojekt das Thema Rassismus nachhaltig angegangen. Eine Weiterbildung für das Freiwilligenteam, Sensibilisierungsnachmittage für die Kinder und Workshops für die Eltern sind vorgesehen.
Kontakt: Villa YoYo Bümplizstrasse 21 3027 Bern Villayoyobern(at)bluewin.ch
DON'T CROSS MY ROAD
Eine Gruppe von 18 tanzinteressierten Jugendlichen aus Afrika und aus der Schweiz entwickelt unter der Leitung des Tänzers und Choreografen Sipho Manashe eine Tanzproduktion. Die Produktion basiert auf eigenen Texten über Rassismus und Zivilcourage, die während zwei Diskussionen mit dem Animatoren Giorgio Andreoli und aus dem Erlebten der Teilnehmer entstehen sollen. Die Jugendlichen kommen aus den Durchgangszentren der Region Bern, aus den Integrationsklassen und Regelschulen von Bern und Umgebung. Sie werden sowohl als Tanzakteure/-innen, wie auch als Autoren/-innen, Ideenlieferanten/-innen und Produzenten/-innen ihres eigenen Projektes in den Bereichen Kostüme und Requisiten gefordert. Kontakt: Schlachthaus Theater Bern Rathausgasse 20-22 3011 Bern www.schlachthaus.ch
Rochade - Videoprojekte konzipiert als Schulhaus- und Quartierprojekt in Wollishofen
Das Projekt "Rochade" ermöglicht Schülern/-innen eine vertiefte Auseinandersetzung mit dem Thema Ausgrenzung und Rassismus. Mit professioneller Unterstützung erarbeiten sie im Gruppensetting Videospielfilme zur Thematik und versetzen sich spielerisch in andere Rollen. In einem zweiten Teil werden im Rahmen einer Projektwoche die dabei ausgelösten Prozesse diskutiert und reflektiert. Am Ende des Projekts werden die Videospielfilme den Eltern und der interessierten Quartierbevölkerung vorgeführt und erneut diskutiert. Dieses Projektkonzept ist bereits in Basel und in Elsau bei Winterthur erfolgreich durchgeführt worden.
Kontakt: Evangelisch-Reformierte Kirchgemeinde Zürich-Wollishofen Kilchbergstrasse 21 8038 Zürich hanna.baumann(at)zh.ref.ch
Ethik im Asylwesen
In einer Sonderwoche setzen sich die Gymnasiasten/-innen des letzten Ausbildungsjahres des Gymnasiums Thun Seefeld mit Vorurteilen und rassistischen Denkweisen auseinander. Die Teilnehmenden beantworten aufgrund von verfügbaren Informationen, Diskussionen, Erlebnis- und Expertenberichten selbständig bestimmte Ausgangsfragen und können sich am Ende der Projektwoche eine eigene fundierte Meinung zur Thematik bilden.
Kontakt: Sandro Marretta Gymnasium Thun Seefeld Äussere Ringstrasse 7 3600 Thun gymseefeld(at)erz.be.ch
Blickwechsel, wie leben wir, wie leben Andere
Die Ausstellung ist ein interaktives Projekt, das von MigrantInnen in Zusammenarbeit mit Einheimischen und unter aktiver Mitwirkung Jugendlicher organisiert wird. Sie besteht aus einem Videoprojekt, das von Jugendlichen in Begleitung von HGK-Studentinnen (Hochschule für Gestaltung und Kunst Luzern) realisiert wird, und aus einem Rahmenprogramm, das hauptsächlich Workshops für und mit Jugendlichen vorsieht. Diese finden vor und während der Ausstellung statt. Die Ausstellung soll zur Reflexion über das Mit-, Neben- und Gegeneinander verschiedener gesellschaftlicher Gruppen anregen.
Politforum Zentralschweiz 6000 Luzern y.fanaj(at)gmail.com www.polit-forum.org
JUGEND! ARBEIT! LOS!
Jugendarbeitslosigkeit ist eines der zentralen Probleme der Schweiz. Seit je her leiden die Jugendlichen im Vergleich mit anderen Alterssegmenten unter der höchsten Arbeitslosenquote. Dennoch wird dieses Problem in der Öffentlichkeit relativ selten thematisiert.
JUGEND! ARBEIT! LOS! möchte mit einem kreativen und innovativen Projekt das Problem der Jugendarbeitslosigkeit stärker in die öffentliche Diskussion tragen. Jugendliche verschiedener Herkunft setzen ihre Gefühle, Meinungen und Erfahrungen als Songs - Sprechgesang (Rap) oder Gesang (Soul, R'n'B) - um und nehmen sie auf einer CD auf. Damit soll den verschiedenen Aspekten der Jugendarbeitslosigkeit - Arbeitssuche, Frustration, Hoffnung, Angst, Diskriminierung oder Motivation - Gehör verschaffen werden.
Zudem wird ein Aktionswettbewerb "Berge von Frust: Was tun mit Millionen von Lehrstellenbewerbungen lanciert, bei dem Jugendliche motiviert werden Konzepte für eine kreative Verwertung der vielen Absagen zu erstellen."
Kontakt: Beat Bacterea Entertainment Jaromir Ott Zürcherstrasse 42 8620 Wetzikon (ZH) jaromir.ott(at)bluewin.ch +41(0) 79 258 98 85 www.jugendarbeitslos.ch
Metropoly
Die Schweiz ist eine Stadt, denn das Land wird immer mehr zugebaut. Die Schweiz ist urban geworden, und das prägt unser Leben. Muss uns das kümmern? Unbedingt! „Metropoly – die urbane Schweiz“ ist eine Ausstellung mit Veranstaltungsprogrammen zum Stadtland Schweiz. Vom 23.10.06 - 31.10.06 ist die Ausstellung im Hôtel de Ville Delémont zu sehen. An diesem Standort gibt es einen Themenschwerpunkt Integration.
Mehr Infos unter: www.metropoly.ch
„Mal seh’n!“
Ein Sensibilisierungsprojekt zum Thema Behinderung für den Einsatz an Schulen
Ein Stück Lebensgefühl vermitteln
„Kurzfilm plus Gespräch mit Betroffenen“, so lautet das einfache, aber wirkungsvolle Rezept von „Mal seh’n!“ Dieses in der Schweiz einmalige Projekt schlägt eine Brücke zwischen Menschen mit Behinderungen und nicht behinderten Schülerinnen und Schülern. „Mal seh’n!“ ist ein optimaler Einstieg in das Thema Behinderung und kommt in die Klassen. Die Schülerinnen und Schüler sehen einen Film zum Thema Behinderung und haben im Anschluss Gelegenheit, mit einer behinderten Person über das Gesehene zu sprechen und Fragen zu stellen. Denn Nichtbehinderte wissen oft sehr wenig über Menschen mit Behinderung. Im Dialog mit Betroffenen erhalten die Schüler Informationen aus erster Hand und einen authentischen Einblick in deren Leben.
„Mal seh’n!“ bedeutet aktives und soziales Lernen: Das Wissen vom Anderen überwindet Berührungsängste und bildet die Basis für gegenseitiges Verstehen und die Integration von Menschen mit Behinderung. Es bedeutet den ersten Schritt für die Sensibilisierung junger Menschen für die Anliegen von Menschen mit einer Behinderung.
Kontakt:
Procap Gerhard Protschka Froburgstr. 4 Postfach 4601 Olten 062 206 8897 gerhard.protschka(at)procap.ch www.malsehn.ch
Freiwilligenarbeit gegen Rassismus
Freiwilligenarbeit gegen Rassismus, Seminar 24.-29. April 2007 Verein ICYE, International Culture and Youth Exchange
Das Ziel des Projektes besteht darin, junge Leute, die ehrenamtlich in der interkulturellen Jugendarbeit tätig sind, im Umgang mit Rassismus zu schulen und sie in ihrem freiwilligen Engagement zu bestärken. Die Schulung findet als internationales Seminar vom 24.-29. April auf dem Hasliberg (BE) statt und beherbergt 25 Teilnehmende, davon 10 aus der Schweiz. Sie beinhaltet drei Workshops zu den Themen "Bekämpfung des Rassismus im Alltag von Austauschjugendlichen", "Interkulturelles Lernen" und "Koordination der Freiwilligenarbeit im interkulturellen Bereich.
Verein ICYE, International Culture and Youth Exchange Belpstrasse 69 3000 Bern 14 info@icye.ch
Schweizer Jugendmusical „Radio Heroes“
Das Schweizer Jugendmusical bietet 90 Jugendlichen die Möglichkeit, unter Leitung eines professionellen Teams ein anspruchsvolles Musical einzustudieren. Das Schweizer Jugendmusical ist keine „Star-Schmiede“, sondern zeigt den Jugendlichen auf konstruktive Art, wie sie als Team gemeinsam eine Höchstleistung vollbringen können. In einer Zeit, die von Individualismus und Egoismus geprägt ist, bietet das Schweizer Jugendmusical ein Projekt, das einer bunt zusammen gewürfelten Gruppe von bis zu 90 Jugendlichen ein aussergewöhnliches und nachhaltiges Team-Erlebnis ermöglicht.
Vorstellungen 2006: Samstag, 21. Oktober 2006, 20:00 Uhr: Wil, Stadtsaal Samstag, 28. Oktober 2006, 20:00 Uhr: Winterthur, Theater am Stadtgarten Samstag, 4. November 2006, 20:00 Uhr: Gossau, Fürstenlandsaal Sonntag, 12. November 2006, 18:00 Uhr: Weinfelden, Thurgauerhof Samstag, 18. November 2006, 17:30 Uhr: Schaffhausen, Stadttheater
Kontakt: Schweizer Jugendmusical, Miriam Frei, Freier Platz 7, 8200 Schaffhausen Tel. 0848 104 104 miriam(at)jugendmusical.net www.jugendmusical.net
People Talk
Das Projekt ist ein Jugendfilm, der verschiedene Fragen zur Integration und dem Zusammen- oder Nebeneinanderleben von den verschiedenen Jugendgruppierungen stellt. Diverse jugendliche Teams filmen Ihre Umwelt, ihr Freizeitverhalten, ihr Wohnquartier, ihre Schule oder ihren Arbeitsplatz und stellen Fragen zum jetzigen und zukünftigen Zusammenleben der unterschiedlichen Kulturen / Ethnien. Des Weiteren interviewen sie Personen aus der lokalen Politik, den Behörden, Schulen, Kirchen, Vereinen usw. Sie zeigen Beispiele in ihrem Gemeinwesen auf, wo Menschen aus verschiedener Herkunft oder Zugehörigkeiten gemeinsam agieren (z.B. Fussballteam, Kirche, Quartierverein).
Kontakt/Infos: Jugendarbeit Suhr/Buchs Gemeindeverwaltung Postfach 5034 Suhr 062 / 842 89 35 / info@jasb.ch www.buschbaum.ch / www.jasb.ch
buntkicktgut
buntkicktgut ist eine offene, interkulturelle Strassenfussballliga, die mit Hilfe des Sports die Integration von jungen Migrant/innen fördert.
Kontakt und mehr Infos: www.buntkicktgut.ch
"Zämu gwinnu" - Fussballturnier gegen Rassismus
Die Organisation eines Fussballturniertages motiviert Jugendliche, gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit ein Zeichen zu setzen. Das gemeinsame Spiel fördert den Austausch zwischen Jugendlichen mit unterschiedlichem kulturellen Hintergrund. Alle Teilnehmer/-innen unterzeichnen eine Charta, in der Zielsetzungen und Teilnahmebedingungen festgehalten sind. Die teilnehmenden Teams bestehen aus Spielern unterschiedlicher Provenienzen. Den Jugendlichen soll bewusst werden, dass in erster Linie nicht das Resultat zählt sondern die Teilnahme an einem Projekt, das sich gegen Rassismus richtet.
Kontakt: Sabine Salemink Weri 1 3945 Gampel
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imagine ist ein Festival gegen Rassismus, das von Jugendlichen in Eigenverantwortung organisiert wird und auf drei Säulen baut: - Der nationale Bandwettbewerb (Break Out-Contest) fördert Nachwuchsbands. Eine Vorgabe ist die Einreichung eines Antirassismussongs der von einer Jury bewertet wird.
- In den Workshops setzen sich die Teilnehmer/innen durch verschiedene Medien vertieft und kreativ mit dem Thema auseinander.
- Das Openair-Festival ist der Motor des Projekts. Mit über 30'000 Besucher/innen, die durch die inhaltliche, satirische und provokative Platzgestaltung auf das Thema Rassismus aufmerksam gemacht werden, ist imagine zum grössten jährlich stattfindenden Festival der Nordwestschweiz angewachsen.
Das Festival 2006 wird die Kick-Off Veranstaltung der nationalen Kampagne "all different - all equal" sein, die vom Europarat initiiert wurde.
Terre des hommes Schweiz Laufenstrasse 12 4018 Basel info@imaginefestival.ch www.imaginefestival.ch
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Respekt für Alle
In&out - Jugendmitbestimmung unterstützt eine Projektidee von jungen Frauen, die eine Tanzdarbietung an "Birsfelden International, ein Fest für Gross und Klein" realisieren.
Mit den Jugendlichen wird ein Tanztheater entwickelt, das Ausgrenzung, Angst, Ablehnung usw. zum Thema macht und in Bewegung umsetzt. In einem gemeinsam erarbeiteten Stück soll "Respekt für Alle" erreicht werden. Die Produktion wird ein Hauptprogrammpunkt bei „Birsfelden International“ sein und als Botschaft die Veranstaltung prägen.
"Birsfelden International" wurde auf Initiative der Birsfelder Jugendlichen 2004 realisiert und auch 2005 mit grossem Erfolg wiederholt.
In & out Jugendmitbestimmung Schulstrasse 35 4127 Birsfelden inandout@gmx.net
Projekt gegen Rassismus interkultureller Austausch
Die Schüler/innen der 8. Klasse der Sekundarschule Unterlangenegg führen mit Kindern, welche in der Stiftung Kinderdorf Pestalozzi in Trogen leben, eine gemeinsame Projektwoche durch. Im Zentrum der Woche steht ein von der Stiftung Kinderdorf Pestalozzi organisierter Austausch zwischen den Sekundarschülern/-innen und Schülern/-innen, die aus Osteuropa stammen. Der Unterricht wird auf der Basis der Erlebnispädagogik vermittelt. Die Jugendlichen lernen dabei die eigene und die fremde Kultur besser kennen. Während eines halben Tages findet ein Workshop zu Rassismus und Diskriminierung statt.
Sekundarschule Unterlangenegg Aebnit 3614 Unterlangenegg adriana.martinelli@bluewin.ch
KgRass (Koordiniert gegen Rassismus)
Das Projekt bringt in vier Gemeinden, Akteure aus verschiedenen Jugendbereichen (offene Jugendarbeit, Verbandsjugendarbeit und Sport) zusammen und motiviert sie, Gemeinschaftsprojekte zur Sensibilisierung von Jugendlichen für das Thema Rassismus zu entwickeln und durchzuführen. Jugendliche lernen sich dadurch mit ihrer Gemeinde zu identifizieren und Zivilcourage zu zeigen. Durch diese Projekte werden die Kontakte zwischen Jugendlichen mit verschiedener Herkunft und verschiedenen Interessen gefördert. Die entwickelten Projekte werden als Pilotprojekte umgesetzt und nach der Umsetzung an einer Tagung der breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Die besten Projekte stehen als Modellprojekte anderen Gemeinden zur Verfügung.
INFOKLICK.CH - Kinder- und Jugendförderung Schweiz Bereich Jugendförderung Kanton Solothurn Sandstrasse 5 3302 Moosseedorf www.infoklick.ch
Interkulturelle Schriftbilder
Jugendliche verschiedener Ethnien im Raum Solothurn gestalten während einem 2-wöchigen Workshop interkulturelle Schriftbilder. Die Gruppe besteht aus 20 Jugendlichen aus dem Raum Solothurn und 15 Jugendlichen, die aus dem übrigen Europa, Asien und Afrika stammen. Die Jugendlichen setzen sich in einem Workshop mit dem Thema Rassismus auseinander. Ein Film mit dem Thema der Begegnung dient dabei als Diskussionsgrundlage. Durch das Projekt soll das Potential gesenkt werden, dass rassistisches Gedankengut Verbreitung findet.
Interkulturelle Kreativwerkstatt Ziegelmattstr. 1 4503 Solothurn creafact@solnet.ch
Miteinander gegen Gewalt
Die Trägerschaft des Projekts pflegt und stabilisiert ein Netzwerk, das hilft, Rassismus und Gewalt abzubauen. Behörden, Schulen, Kirchen und Vereine werden mit einbezogen, um der Fremdenfeindlichkeit und Gewaltbereitschaft entgegen zu wirken. Die Öffentlichkeitsarbeit wird auf ausserschulische Aktivitäten ausgedehnt um zusätzlich junge Erwachsene anzusprechen. Es werden Informationsabende und Veranstaltungen über "Miteinander gegen Gewalt" und zur Beratung von Zeugen/-innen und Opfer von Rassismus und Gewalt in den Gemeinden Boswil, Merenschwand, Muri und Sins durchgeführt.
Miteinander gegen Gewalt Muri und Umgebung Peyerstr. 15 5634 Merenschwand www.miteinander-gegen-gewalt.ch
Reise gegen Rassismus
Das Projekt begleitet 16 Jugendliche aus der Schweiz unterschiedlicher Herkunft an das buntkicktgut Weltfestival in München. Vor und während der Reise werden die Jugendlichen mit unterschiedlichen Methoden (Gruppendiskussionen und Interviews) mit dem Thema Rassismus und Fremdenfeindlichkeit konfrontiert. Ziel ist, einen Lernprozess in Gang zu setzen, der dazu führt, dass Jugendliche lernen, konstruktiv und kreativ mit Rassismus umzugehen. Die Begleitung wird filmisch dokumentiert, so dass die Ergebnisse bei zukünftigen Projekten eingesetzt werden kann.
Verein hiddenframe Sandstrasse 5 3302 Moosseedorf www.hiddenframe.ch
Grauzone II Respekt statt Rassismus
Das Lehrerteam der Schule Cazis greift mit den Schülern/-innen die Themenbereiche interkulturelle Konflikte, Zusammenleben, Rassismus und Menschenrechte auf. Mit dem Projekt werden die unterschiedlichen kulturellen Bedingungen reflektiert und der gegenseitige Respekt wird aufgebaut. Folgende Unterrichtselemente werden durchgeführt: Über Rassismus und seine Formen diskutieren und nachdenken, rassistisch bedingte Konflikte unter den Schülern/-innen angehen, Vorbereiten einer klassen- und stufenübergreifenden Projektwoche, in welcher ein interkultureller Begegnungstag mit der Dorf- und Talbevölkerung geplant und durchgeführt wird. Mit diesen Lerninhalten werden die Schüler/innen dazu angeregt, ihre eigene Haltung zu überdenken und Strategien zu entwickeln, wie man Rassismus, Diskriminierung und Ausgrenzung unterlassen kann.
Schule Cazis, Schulhaus Quadra 7408 Cazis rschaub@bluemail.ch
All different - all UNITED
Die Teilnehmer/innen aus ganz Europa werden sich zum Thema kulturelle Vielfalt austauschen und erhalten die Chance, sowohl eigene Aktivitäten vorzustellen als auch von Aktivitäten anderer Gruppen zu erfahren und sich daran ein Vorbild zu nehmen oder Anregungen für eigene Kampagnen zu holen. Dies ist ein praktisches Beispiel interkultureller Vielfalt und dient dem Öffnen der eigenen Horizonte. Konkrete Fragen zu Ausländerfeindlichkeit, Rassismus und Faschismus werden angesprochen und diskutiert, Fälle aus den verschiedenen Ländern dienen der Illustration. Der Informationsaustausch wird durch diverse Trainingselemente und die Planung von zukünftigen gemeinsamen Aktivitäten bereichert.
Service Civil International, Schweizer Zweig Monbijoustr. 32 3001 Bern www.scich.org
Bekämpfung des Rassismus
Die Oberwalliser Jugend ist im Herbst 2006 von den Veranstaltern der Oberwalliser Gewerbeausstellung (OGA) eingeladen worden, eine Sonderausstellung zu gestalten. Der albanische Jugendverein wird im Rahmen dieser Ausstellung einen Attraktionswall präsentieren, welcher mithilft, rassistische Vorurteile gegenüber der albanischen Völkergemeinschaft abzubauen.
Verein Kii Postfach 80 3942 Raron integrationsinitiative@hotmail.com
Doppel-Pass
Doppel-Pass ist ein gezielt auf den Bezirk Affoltern und Umgebung ausgerichtetes Projekt, das unter dem Motto "Säuliamt gegen Gewalt und Fremdenfeindlichkeit" auf partizipative Weise Themen wie Rassismus, Fremdenangst, Extremismus, Gewalt und Integration thematisieren will. In Form von Veranstaltungen, Workshops, Referaten, Events und Kursen werden diese Themen von lokalen Institutionen und Gruppierungen jung und alt näher gebracht. Doppel-Pass koordiniert die eingegangenen Kleinprojekte, wovon mindestens 13 explizit das Thema Rassismus behandeln. Die Kleinprojektanbieter werden im Vorfeld durch den Verein Taskforce interkulturelle Konflikte (TikK) professionell und fachspezifisch für die Thematik sensibilisiert.
Jugendsekretariats des Bezirks Affoltern Obere Bahnhofstrasse 15 8910 Affoltern am Albis www.doppel-pass.net
Prima Klima
Die Schüler/innen vom Schulhaus Neu St. Georg in Sursee werden während 3 ½ Tagen mit den Themen Kommunikation, Mobbing/Aussenseitertum, Toleranz/Rassismus konfrontiert. Die Schule bietet den Lernenden die Möglichkeit, festgefahrene Verhaltensmuster zu hinterfragen. Das Projekt wurde aufgrund einer breit gestreuten Umfrage unter den Lernenden und ihren Eltern gestartet. Dabei zeigte sich, dass die Thematisierung der erwähnten Bereiche sowohl von den Schüler/innen als auch von den Eltern gewünscht wird.
Schulhaus Neu St. Georg St. Georgstrasse 11 6210 Sursee simonekeist@hotmail.com
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